11 Mai 2024

Amerika-Connection des Deutsch-Wagramer Napoleonmuseums?

Begeistert konnten wir gestern in ORF NÖ einen tollen Bericht aus unserem NAPOLEONMUSEUM Deutsch-Wagram über den Besuch einer Delegation aus der Stadt „Wagram“ in Amerika (North Carolina) sehen.
Die erfolgreichen Recherchen von ORF Niederösterreich begründeten vielleicht eine Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten... ?

 à  Sehen Sie hier den Bericht

08 April 2024

Die Deutsch-Wagramer Museen sind wieder geöffnet!

Am Sonntag, den 7. April 2024 wurde im Erzherzog-Carl-Haus die Saison 2024 für das Napoleon- und Stadtmuseum sowie das Eisenbahnmuseum Deutsch-Wagram mit einem kleinen Festakt feierlich gestartet.

Der Präsident der Museumsgesellschaft Friedrich Quirgst ehrte seinen langjährigen Vorgänger Viktor Jirku und den langjährigen Museumsdirektor Rupert Derbic.

Die Feier wurde würdig umrahmt von einem großartigen Trompetenensemble des Blasorchesters der Musikschule Deutsch-Wagram.
Friedrich Quirgst dankte bei dieser Gelegenheit auch Herrn Christian Matula für die kostenlose Erstellung unserer neuen Museums-Website https://www.museumdw.at , welche bereits reges Interesse und zahlreiche Zugriffe findet und eine moderne Visitenkarte der Deutsch-Wagramer Museumsgesellschaft ist.

Bei Herrn Horst Olek bedankte sich der Präsident für das Geschenk von drei bemerkenswerten Exponaten - darunter eine Replik eines Napoleon-Hutes und eine originale Feldflasche aus napoleonischer Zeit.
Kommen Sie vorbei und sehen Sie sich diese neuen Exponate an!
Ab sofort ist das Napoleonmuseum jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet! 

Am Foto (von Silvia Schambeck) finden sich Ehrendirektor Rupert Derbic, Präsident Fritz Quirgst, Ehrenpräsident Viktor Jirku, Bürgermeisterin Ulla Mühl-Hittinger, Vizebgm. Markus Mentl Weigl, Kulturstadtrat Mag. Franz Spehn und zahlreiche Mitglieder der Museumsgesellschaft gemeinsam mit einem Trompetenensemble des Blasorchesters der Musikschule

03 April 2024

Saisonbeginn im Museum!

Die lange Wartezeit ist vorbei - der Frühling hat begonnen und wir eröffnen unsere Museen in Deutsch-Wagram! Am Sonntag, den 7. April 2024 um 10 Uhr im Napoleon- und Heimatmuseum Deutsch-Wagram, Erzherzog-Carl-Straße 1, beginnen wir die neue Saison mit einem kleinen Festakt : Es erfolgt die feierliche Schlüsselübergabe an den neuen Präsidenten der Museumsgesellschaft Fritz QUIRGST und dieser bereitet eine Ehrung für seine beiden langjährigen Vorgänger - Viktor Jirku und Rupert Derbic - vor.
Ab sofort sind die Museen jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet!

23 März 2024

Brigadier Mag. Peter Kolecko gestorben


Mit großer Bestürzung nahmen wir vor wenigen Tagen die traurige Nachricht entgegen vom unerwarteten Ableben unseres langjährigen Vereinsmitgliedes – Herrn Brigadier Mag. Peter Kolecko.

Vielen von uns ist er in besonderer Erinnerung als Autor jenes Buches, welches er anlässlich des 200. Jahrestages der Marchfeldschlachten und des 750-Jahre-Jubiläums unserer Heimatgemeinde Deutsch-Wagram veröffentlichte.
Brigadier Kolecko wurde am 27. Jänner 1948 in Feistritz am Wechsel geboren. Als Wiener Sängerknabe unternahm er weltweite Reisen mit Konzerten in vier Kontinenten. Durch diesen engen Kontakt zur Fliegerei entstand sein Berufswunsch Pilot.

Nach seiner Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie war er eingeteilt zu den Luftstreitkräften und damit begann seine weitere fliegerischen Ausbildung in Zeltweg an der Fliegerschule. Im September 1970 wurde er ausgemustert zum Leutnant der Fliegertruppe als Militärpilot mit abgeschlossener Basisausbildung.
In der Folge Verwendung als Offizier in verschiedenen Einheiten der Fliegertruppe, Kommandant einer Fliegerausbildungseinheit und Staffeloffizier in einer Einsatzstaffel, Ausbildung bis zum Militärfluglehrer und in weiterer Folge Ausbildung an der Landesverteidigungsakademie in Wien im Rahmen des 8. Generalstabskurses, danach Versetzung zum Kommando der Fliegerdivision.
Brigadier Kolecko arbeitete als Leiter des Führungsstabes im Kommando der Fliegerdivision bis 2001, dann erfolgte auf eigenen Wunsch die Dienstzuteilung zur Luftabteilung des Generaltruppeninspektorates als Systemplaner bis zu seinem Ruhestand.
Im Rahmen der dienstlichen Aufgaben war er sowohl als Organ der OSCE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) als auch als Vertreter Österreichs im IARS (International Air Reserve Symposium) eingesetzt.

Wir erinnern uns an viele interessante Gespräche mit ihm und seine freundliche Art, mit der er seinen Mitmenschen begegnete. … Zuletzt plauderten wir bei unserer vorweihnachtlichen Generalversammlung über Geschichte, Fußball - und auch über die von ihm so geschätzten Mehlspeisen der österreichisch-tschechischen Küche.
Die Stadt Deutsch-Wagram ehrte Mag. Peter Kolecko in einer Festsitzung am 
18. Feber 2011 für seine Verdienste um die Geschichte der Gemeinde mit einer Ehrennadel.



Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen. 
Wir werden Brigadier Mag. Peter Kolecko für alle Zeit ein ehrendes Andenken bewahren.

13 März 2024

Auszeichnung für Präsident Friedrich Quirgst

Wie die NÖN in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wurde unserem neuen Präsidenten der Museumsgesellschaft (Altbürgermeister) Friedrich Quirgst eine große Ehre zuteil:
Seine jahrzehntelangen Leistungen im Dienste der Heimatgemeinde, aber auch überregional in Bezirks- und Landesinstitutionen wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich gewürdigt.

In Anwesenheit seiner Familie, des Stadtpfarrers Peter Pascalis und Bürgermeisterin Mühl-Hittinger wurde ihm im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten von Landeshauptfrau Mikl-Leitner das Ehrenzeichen überreicht.
Der gesamte Vorstand gratuliert sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung! 



24 Januar 2024

Geschichts- und Stadtführung in Deutsch-Wagram

Die Aufbruchstimmung im neuen Vorstand ist durch die zahlreichen
geplanten Projekte für 2024 deutlich spürbar:
Am 3. Mai 2024 stellt sich Präsident Fritz Quirgst der Öffentlichkeit vor mit einer sehr interessanten Geschichts- und StadtführungBitte vormerken - wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!
Start: 
 17:30 Uhr beim Denkmal in der Sachsenklemme 
Ende:  19:00 Uhr beim Eisenbahnmuseum 
Geplant ist auch, dass diese Stadtführung mehrmals im Jahr angeboten werden soll.

05 Januar 2024

Neuer Vorstand der Museumsgesellschaft

Am 21. Dezember 2023 fand die ordentliche  Generalversammlung der Museumsgesellschaft der Stadt  Deutsch-Wagram statt. Der langjährige Präsident Viktor Jirku und sein Vizepräsident und Direktor des Napoleonmuseums Rupert Derbic schieden aus und wurden mit dem Titel Ehrenpräsident bzw. Ehrendirektor geehrt. 
Alt-Bürgermeister Friedrich Quirgst wurde zum neuen Präsidenten gewählt.  
Foto Mag. Kozlik

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind

1.Vize-Präsident                    Mag. Franz Spehn
2.Vize-Präsidentin               DI Dr. Bettina Bergauer
Schriftführerin                      Mag. Helga Szivatz
Schriftführerin Stv.             Norbert Haidvogel
Schatzmeister                       Rudolf Rossak
Schatzmeister Stv.              Robert Moser
Webmaster                              Ing. Werner Ertl
Beisitzer                                   Ing. Manfred Gross
Beisitzer                                   Wolfgang Lachnit
Beisitzer                                   Mag.(FH) Matthias Lawugger
Beisitzer                                   Mag. Franz Masching
Beisitzerin                               Susanne Predl
Beisitzerin                               Brigitte Rossak
Beisitzer                                   Mag. Michael Wenzel
Rechnungsprüferin             Eva-Maria Ewald
Rechnungsprüfer                 Herbert Weiss

02 Dezember 2023

Dreikaiserschlacht bei Austerlitz - 2. Dezember 1805

Am 2. Dezember 1805 fand zwischen Brünn und Austerlitz im heutigen Tschechien die Schlacht von Austerlitz bzw. die Dreikaiserschlacht statt. 
Teilgenommen haben der französische Kaiser Napoleon I., der österreichische Kaiser Franz. I und der russische Zar Alexander I.
Russland und Österreich waren zuvor eine Koalition eingegangen, um Napoleon zu stürzen.
Sie waren nicht die ersten in Europa, die dies versucht hatten. Die Dreikaiserschlacht war bereits der dritte Koalitionskrieg, der mit dem Ziel geführt wurde, Napoleon die Macht zu entziehen.
Napoleon gelang es, die Armeen von Österreich und Russland zu täuschen und die Dreikaiserschlacht von Austerlitz zu gewinnen.

Auf dem Schlachtfeld blieben über 30.000 gefallene oder verletzte Österreicher und Russen, 1500 tote und 7000 verletzte Franzosen.
Am 6. Dezember 1805 wurde in dem Schloss Austerlitz Friedensvertrag unterzeichnet.
zu Ehren der Opfer wurde eine Gedenkstätte errichtet, die in der  Schlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 ihr Leben ließen. 
Bei der Besichtigung der Gedenkstätte bei Slavkov - dem Grabhügel des Friedens - kann man Orte entdecken, wo im Jahre 1805 die europäische Geschichte geschrieben wurde. 
Die vier Statuen des Grabhügels symbolisieren die Gefallenen Frankreichs, Österreichs, Russlands und das mährische Schlachtfeld.
Im Inneren des Grabhügels befindet sich eine Kapelle mit einem Totenhaus mit Gebeinen Gefallener. 

30 September 2023

Napoleonmuseum bei der European Researchers Night

Historiker Mag. Michael Wenzel vertrat unser Napoleonmuseum bei einem Stand der European Researchers Night gemeinsam mit  Wolfgang Lachnit für das IR 3 [Der Traditionsverein um 1809 „Infanterie-Regiment No. 3, Erzherzog Carl, 1. Grenadier-Compagnie“] und dem Vertreter der Akademie der Wissenschaften Dr. Ilya Berkovich - wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie.
Mit vielen Präsentationen zu verschiedensten Schwerpunktbereichen verbindet diese Ausstellung auf interaktive und einfach verständliche Weise Technologie mit praktischen Erfahrungen sowie Kunst und Kultur.
Es herrschte reges Interesse und zeigte, dass die differenzierten Vermittlungsformen historischer Fakten und aktueller Forschungsergebnisse der richtige Weg sind, um ein breites Publikum zu erreichen.   Hier ein paar Eindrücke:





22 September 2023

7. Oktober Lange Nacht der Museen

Auch heuer freuen wir uns wieder auf zahlreiche Besucherinnen  und Besucher in der Langen Nacht der Museen im Napoleonmuseum!

02 Juli 2023

Unterhaltsames Ferienspiel in unserem Museumsgarten

 Viele gut gelaunte Kinder und Eltern kamen vorbei hatten viel Spaß beim Ferienspiel:




















Herr Stadtrat Mag. SPEHN bekam zum Dank für seine Bemühungen um das Ferienspiel von den Kindern einen Orden überreicht - Pour Le Merité.


23 Juni 2023

1. Juli "Reenactment" und Ferienspiel im Museumsgarten!

Jährlich findet das "Jubiläumswochenende(Anfang Juli)  statt und  Programmpunkte sind jeweils am Freitag eine Feldmesse im Sahulka-Park, eine Kranzniederlegung in der Sachsenklemme und eine Agape im Museum. 
Am Samstag , den 1. Juli gibt es vormittags einen Vortrag und am Nachmittag ist jeweils unser Ferienspiel.
Anwesend sind dabei auch die Akteure des Traditionsvereines um 1809 „Infanterie-Regiment No. 3, Erzherzog Carl, 1. Grenadier-Compagnie“ kurz das IR3ein international aktiver Reenactment-Verein
Reenactment“ wird die akribische Rekonstruktion eines historischen Ereignissesso authentisch wie nur möglich - genannt. 
Obmann und „Oberstleutnant “ ist Wolfgang Lachnit, der auch Vorstandsmitglied der Museumsgesellschaft ist.
Im 
Museumsgarten ist auch heuer wieder ein Feldlager nach dem Motto Lagerleben Anno 1809geplant, was auch für die Kinder immer ein interessantes Erlebnis darstellt. 
Auch historische Spiele“, nämlich Hufeisenwerfen und einen Eierlauf sind im Rahmen des Ferienspieles vorgesehen. 
Gemeinsam mit dem Archäologen Slawomir Konik wird anhand unserer Lagergrube experimentelle Archäologie praktiziert und eventuell wird auch ein Feldtisch angefertigt.
Wir freuen uns auf viele neugierige Kinder zum Ferienspiel 
Anmeldung nicht vergessen  à helga@szivatz.eu 

07 Juni 2023

Ferienspiel 2023

Den Anfang des heurigen Ferienspieles in Deutsch-Wagram machen wir im Napoleonmuseum und wir freuen uns schon auf viele junge Gäste!
Bitte vormerken und gleich anmelden: 


16 Mai 2023

19. Mai 1802 Napoleons Ehrenlegion

Die Ehrenlegion (L’ordre national de la Légion d’honneur)  ist die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs. Sie wurde am 19. Mai 1802 von Napoléon Bonaparte, damals noch Erster Konsul, zur Anerkennung militärischer und ziviler Verdienste gestiftet.
Mit der Ehrenlegion wurden seit der Gründung Franzosen und Nichtfranzosen ausgezeichnet.
Unter den ersten Deutschen, die in die Ehrenlegion aufgenommen wurden, war Johann Wolfgang von Goethe, dem Napoléon 1808 die Insignien eines Ritters der Ehrenlegion persönlich anheftete.

Mit der Aufnahme in die Ehrenlegion ist bis heute ein Ehrensold verbunden. Die jährliche Gratifikation blieb seit Gründung bis Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu unverändert.
Die Entscheidung darüber, wer mit einem Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet wird, kommt nur dem jeweils amtierenden französischen Staatspräsidenten zu, der zugleich Großmeister (Grand Maître) der Ehrenlegion ist. Großmeister des Ordens ist bis heute das jeweilige Staatsoberhaupt.

Komturkreuz der Französischen Ehrenlegion
1808 von Kaiser Napoleon an Goethe verliehen

11 April 2023

Napoléons erste Liebe Désirée

Bevor Napoléon nach Paris zog und Weltpolitik machte, hatte er sich in der Heimat Korsika am 21. April 1795 mit Désirée verlobt.
Bernhardine Eugénie Désirée Clary wurde am 8. November 1777 in Marseille geboren.
Ihr Vater François handelte mit Seide und hatte es zu großem Reichtum gebracht, wodurch die Familie Clary ein hohes Ansehen genoss.
Ein Zufall war es, der sie zu Napoléon führte. Ihr Bruder Etienne saß im Gefängnis und bei dem Versuch, seine Freilassung zu erreichen, lerne sie die arme Auswandererfamilie Bonaparte kennen, zunächst Napoléons Bruder Joseph. Sie stellte ihn ihrer noch unverheirateten Schwester Julie vor und aus den beiden wurde ein Paar.
Désirée selbst aber verliebte sich in Josephs Bruder Napoléon und war von 1795 bis 1796 mit ihm verlobt.
Da aber Désirée von Napoléon enttäuscht wurde, ging die Verbindung bald wieder auseinander. Er lernte in Paris die Witwe Joséphine de Beauharnais kennen und heiratete diese am 9. März 1796.
Getröstet wurde Désirée in dieser Situation von Napoléons General, Jean Baptiste Bernadotte, der sie davon abhielt, durch einen Sprung in die Seine Selbstmord zu begehen.
Schließlich heirateten die beiden am 17. August 1798. Ihr Sohn Oscar kam ein Jahr später zur Welt.
Ihren Aufstieg von der französischen Bürgertochter zur schwedisch-norwegischen Königin und damit zur Stammmutter einer Dynastie, die noch heute den schwedischen Thron innehat, verdankt Désirée Clary der Französischen Revolution und dem Machtstreben zweier Bürgersöhne – nämlich: Napoléon Bonaparte und Jean Baptiste Bernadotte - dem späteren König Karl XIV. Johann von Schweden. Damit begann die Dynastie der Bernadotte.
In Schweden war in jener Zeit die königliche Nachfolge in Frage gestellt. Die schwedischen Fürsten hatten ein gutes Verhältnis zu Bernadotte und Vertrauen in ihn. So adoptierte ihn das kinderlose schwedische Königspaar als Kronprinz unter dem Namen Karl Johann.
1818 wurde er
zum König gekrönt und somit wurde Désirée unter dem Namen Desideria Königin von Schweden und Norwegen.
1860 starb Désirée nach einem Theaterbesuch ganz plötzlich auf der Treppe des Stockholmer Schlosses. Ihr Sohn Oscar übernahm später den Thron und das schwedische Königshaus trägt auch heute noch den Namen Bernadotte.
Über das Leben von Désirée gibt es einen Roman von Annemarie Selinko mit dem Titel „Désirée“ und Désirées Leben lieferte auch Stoff für zahlreiche Filme.

06 Februar 2023

Terminvorschau 2023

Auch im laufenden Museumsjahr 2023 freuen wir uns auf viele Besucher in unserem  Napoleonmuseum. Hier einige Veranstaltungstermine:

12. März                 Saisonstart

20. und 21. Mai    NÖ Museumsfrühling Napoleonmuseum geöffnet

30. Juni                214 Jahre Schlacht bei Wagram, Gedenkmesse im Sahulka Park, 
                                  
Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal

 1. Juli                    Ferienspiel im Napoleonmuseum
                                 Bunter Abend im Museumsgarten

 7. Oktober          Lange Nacht der Museen

 4. November     Weihnachtsmarkt „ Kunsthandwerk“

26. November    Saisonende

16 Dezember 2022

Frohe Weihnachten 2022

Allen unseren Freunden und Gästen des Napoleonmuseums wünschen wir stimmungsvolle und geruhsame Weihnachtsfeiertage und  einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2023



24 November 2022

2. Dezember 1805 - Dreikaiserschlacht in Austerlitz

Der 2. Dezember 1805 ist für Napoleon der erste Jahrestag seiner Krönung zum französischen Kaiser.  Exakt ein Jahr nach der Kaiserkrönung fand am Pratzeberg zwischen Brünn und Austerlitz in Mähren die Drei-Kaiser-Schlacht statt zwischen den Armeen von Kaiser Napoleon I. (Frankreich), Kaiser Franz I. (Österreich) und Zar Alexander I. (Russland).
Diese Dreikaiserschlacht gehört zu den Koalitionskriegen, die auch napoleonische Kriege genannt werden. Koalitionskriege deshalb, weil nach der französischen Revolution verschiedene Koalitionen (Zusammenschlüsse verschiedener Staaten) gegen Napoleon und damit Frankreich gekämpft haben.
Die Koalitionen versuchten Napoleon zu stürzen, denn er bedrohte die
alten Machtverhältnisse in Europa (die Machtverteilung auf z. B. einen Kaiser).
Im April 1805 schlossen sich Russland und Großbritannien zu einer Koalition zusammen, um Holland und die Schweiz zu befreien. Später schloss sich auch Österreich dieser Koalition an.
Durch einen
Fehler der Kommandeure der russischen und österreichischen Armee, gelang es Napoleon, am 13. November 1805 Wien einzunehmen. Danach bewegten sich alle drei Armeen (Österreich, Russland und Frankreich) in Richtung Brünn im heutigen Tschechien. 

Dieser Feldzug von 1805 endete schließlich im dritten Koalitionskrieg in Austerlitz.
Zu Ehren der Opfer, die in der von Napoleon siegreichen Schlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 ihr Leben ließen, wurde der Grabhügel des Friedens errichtet.
Im Inneren des Grabhügels befindet sich eine Kapelle mit einem Totenhaus mit Gebeinen Gefallener.

11 November 2022

Napoleon in Wien

In den Koalitionskriegen wurde Wien zweimal von Napoléons Truppen eingenommen.
Die erste Besetzung am 13. November 1805 verlief kampflos.
Nachdem Österreich im August 1805 mit Schweden dem Bündnis zwischen England und Russland beigetreten war (dritte Koalition gegen Frankreich), erklärte Frankreich am 23. September 1805 Österreich den Krieg und im November 1805 bereitete sich Wien auf eine Besetzung vor.
Am 13. November kamen drei französische Marschälle mit weißer Fahne über die Taborbrücke, die damals einzige und stark verteidigte Donaubrücke, und überzeugten den österreichischen Befehlshaber, dass der Krieg eigentlich schon vorbei sei.
In der Zwischenzeit konnte die französische Armee ungehindert einziehen und wurde von der Bevölkerung eher neugierig als ablehnend begrüßt. Napoléon, der tags darauf im Schloss Schönbrunn Quartier bezog, ließ denn auch 10.000 Männer der Wiener Nationalgarde bewaffnet und überließ ihnen später bei seinem Abzug wieder das unbeschädigte Waffenarsenal. Vorher war zwischen Frankreich und Österreich der Friede von Pressburg geschlossen worden.

Die zweite Besetzung Wiens im Mai 1809 hingegen gelang nur nach schwerem Beschuss der heutigen Altstadt; Napoléon bezog wieder Schloss Schönbrunn.
Kurz darauf hatte Napoléon in der Schlacht bei Aspern seine erste größere Niederlage zu verkraften, der jedoch sechs Wochen später der Sieg bei Deutsch-Wagram folgte.
Französische Offiziere begleiteten den Sarg des verstorbenen Joseph Haydn.
Der Kaiser der Franzosen feierte am 15. August 1809 seinen 40. Geburtstag in Wien; alle Kirchenglocken läuteten.
Insgesamt blieb Napoléon bei seinem zweiten Aufenthalt rund fünf Monate in Wien und regierte von Schönbrunn aus. 
Es ist dokumentiert, welche Räume des Schlosses vom französischen Kaiser bewohnt wurden:
Der Zeremoniensaal diente als Audienzzimmer, der Blaue Chinesische Salon als Wohnzimmer; das Vieux-Laque-Zimmer wurde als Salon oder auch als Schreibzimmer verwendet, das anschließende als Schlafzimmer - heute als Napoleonzimmer bezeichnet; das Porzellanzimmer wurde von ihm wie schon von Maria Theresia als Arbeitszimmer benutzt.

Napoleon beschwerte sich bei seinen Schönbrunn-Aufenthalten zwar über die mangelnde Ausstattung, dennoch war er von der „wahrhaft königlichen Residenz“ beeindruckt.
Er besuchte mehrfach das Schönbrunner Schlosstheater, seine Ankunft wurde immer mit einem Trommelwirbel angekündigt, danach nahm er mit dem Textbuch in der Hand in seiner Loge Platz. 

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