Besuchen Sie unsere neue Website der
à Museumsgesellschaft Deutsch-Wagram
und unseren neuen
à Museums-BLOG
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Begeistert konnten wir gestern in ORF NÖ einen tollen
Bericht aus unserem NAPOLEONMUSEUM Deutsch-Wagram über den Besuch einer
Delegation aus der Stadt „Wagram“ in Amerika (North Carolina) sehen.
… Die erfolgreichen Recherchen von ORF Niederösterreich begründeten
vielleicht eine Städtepartnerschaft zwischen den beiden Städten... ?
Bei Herrn Horst Olek bedankte sich der Präsident für das Geschenk von drei bemerkenswerten Exponaten - darunter eine Replik eines Napoleon-Hutes und eine originale Feldflasche aus napoleonischer Zeit.
Die lange Wartezeit ist vorbei - der Frühling hat begonnen und wir eröffnen unsere Museen in Deutsch-Wagram! Am Sonntag, den 7. April 2024 um 10 Uhr
im Napoleon- und Heimatmuseum Deutsch-Wagram, Erzherzog-Carl-Straße 1, beginnen wir die neue Saison mit einem kleinen Festakt :
Es erfolgt die feierliche Schlüsselübergabe an den neuen Präsidenten der Museumsgesellschaft Fritz
QUIRGST und dieser bereitet eine Ehrung für seine beiden langjährigen Vorgänger - Viktor Jirku und Rupert Derbic - vor.
Ab sofort sind die Museen jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet!
Nach seiner Ausbildung an der Theresianischen
Militärakademie war er eingeteilt zu den Luftstreitkräften und damit begann
seine weitere fliegerischen Ausbildung in Zeltweg an der Fliegerschule. Im
September 1970 wurde er ausgemustert zum Leutnant der Fliegertruppe als
Militärpilot mit abgeschlossener Basisausbildung.
In der Folge Verwendung als Offizier in verschiedenen
Einheiten der Fliegertruppe, Kommandant einer Fliegerausbildungseinheit und
Staffeloffizier in einer Einsatzstaffel, Ausbildung bis zum Militärfluglehrer
und in weiterer Folge Ausbildung an der Landesverteidigungsakademie in Wien im Rahmen
des 8. Generalstabskurses, danach Versetzung zum Kommando der Fliegerdivision.
Brigadier Kolecko arbeitete als Leiter des Führungsstabes
im Kommando der Fliegerdivision bis 2001, dann erfolgte auf
eigenen Wunsch die Dienstzuteilung zur Luftabteilung des
Generaltruppeninspektorates als Systemplaner bis zu seinem Ruhestand.
Im Rahmen der dienstlichen
Aufgaben war er sowohl als Organ der OSCE (Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa) als auch als Vertreter Österreichs im IARS (International
Air Reserve Symposium) eingesetzt.
Wir
erinnern uns an viele interessante Gespräche mit ihm und seine freundliche Art,
mit der er seinen Mitmenschen begegnete. … Zuletzt plauderten wir bei unserer
vorweihnachtlichen Generalversammlung über Geschichte, Fußball - und auch über die von ihm so geschätzten
Mehlspeisen der österreichisch-tschechischen
Küche.
Die Stadt Deutsch-Wagram ehrte Mag. Peter Kolecko in einer Festsitzung am 18. Feber 2011 für seine Verdienste um die Geschichte der Gemeinde mit einer Ehrennadel.
Wie die NÖN in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wurde unserem neuen Präsidenten der Museumsgesellschaft (Altbürgermeister) Friedrich Quirgst eine große Ehre zuteil:
Die Aufbruchstimmung im neuen Vorstand ist durch
die zahlreichen
geplanten Projekte für 2024 deutlich spürbar:
Am 3.
Mai 2024 stellt sich Präsident Fritz
Quirgst der Öffentlichkeit vor mit einer sehr interessanten Geschichts- und
Stadtführung. Bitte vormerken - wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!
Start: 17:30 Uhr beim Denkmal in der Sachsenklemme
Ende: 19:00 Uhr beim Eisenbahnmuseum
Geplant ist auch, dass diese Stadtführung mehrmals im Jahr angeboten werden soll.
Am 21. Dezember 2023 fand die ordentliche Generalversammlung der Museumsgesellschaft der Stadt Deutsch-Wagram statt. Der langjährige Präsident Viktor Jirku und sein Vizepräsident und Direktor des Napoleonmuseums Rupert Derbic schieden aus und wurden mit dem Titel Ehrenpräsident bzw. Ehrendirektor geehrt.
Alt-Bürgermeister Friedrich Quirgst wurde zum neuen Präsidenten gewählt.
Foto Mag. Kozlik
Die weiteren Vorstandsmitglieder sind
1.Vize-Präsident Mag. Franz Spehn
2.Vize-Präsidentin
DI Dr. Bettina Bergauer
Schriftführerin Mag. Helga Szivatz
Schriftführerin
Stv. Norbert Haidvogel
Schatzmeister Rudolf Rossak
Schatzmeister
Stv. Robert Moser
Webmaster Ing. Werner Ertl
Beisitzer Ing. Manfred Gross
Beisitzer Wolfgang Lachnit
Beisitzer Mag.(FH) Matthias Lawugger
Beisitzer Mag. Franz Masching
Beisitzerin Susanne Predl
Beisitzerin Brigitte Rossak
Beisitzer Mag. Michael Wenzel
Rechnungsprüferin Eva-Maria Ewald
Rechnungsprüfer Herbert Weiss
Am 2. Dezember 1805 fand zwischen Brünn und
Austerlitz im heutigen Tschechien die Schlacht von Austerlitz bzw. die
Dreikaiserschlacht statt.
Teilgenommen haben der französische Kaiser Napoleon I.,
der österreichische Kaiser Franz. I und der russische Zar Alexander I.
Russland und Österreich waren zuvor eine Koalition eingegangen, um Napoleon zu stürzen.
Sie waren nicht die ersten in Europa, die dies versucht hatten. Die Dreikaiserschlacht war bereits der dritte Koalitionskrieg,
der mit dem Ziel geführt wurde, Napoleon die Macht zu entziehen.
Napoleon gelang es, die Armeen von Österreich und Russland zu täuschen
und die Dreikaiserschlacht von Austerlitz zu gewinnen.
Historiker Mag. Michael Wenzel vertrat unser
Napoleonmuseum bei einem Stand der European Researchers Night gemeinsam mit Wolfgang Lachnit für das IR 3 [Der
Traditionsverein um 1809 „Infanterie-Regiment No. 3, Erzherzog Carl, 1.
Grenadier-Compagnie“] und dem Vertreter der Akademie der Wissenschaften Dr. Ilya Berkovich - wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Forschungsbereich Geschichte der Habsburgermonarchie.
Mit vielen Präsentationen zu verschiedensten
Schwerpunktbereichen verbindet diese Ausstellung auf interaktive und einfach
verständliche Weise Technologie mit praktischen Erfahrungen sowie Kunst und
Kultur.
Es herrschte reges Interesse und zeigte, dass die differenzierten
Vermittlungsformen historischer Fakten und aktueller Forschungsergebnisse der
richtige Weg sind, um ein breites Publikum zu erreichen. Hier ein paar Eindrücke:
Viele gut gelaunte Kinder und Eltern kamen vorbei hatten viel Spaß beim Ferienspiel:
Herr Stadtrat Mag. SPEHN bekam zum Dank für seine Bemühungen um das Ferienspiel von den Kindern einen Orden überreicht - Pour Le Merité.
Jährlich findet das "Jubiläumswochenende" (Anfang Juli) statt und Programmpunkte sind jeweils am Freitag eine Feldmesse im Sahulka-Park, eine Kranzniederlegung in der Sachsenklemme und eine Agape im Museum.
Am Samstag , den 1. Juli gibt es vormittags einen Vortrag und am Nachmittag ist jeweils unser Ferienspiel.
Anwesend sind dabei auch die Akteure des Traditionsvereines um 1809 „Infanterie-Regiment No. 3, Erzherzog Carl, 1.
Grenadier-Compagnie“ – kurz das IR3 - ein international aktiver Reenactment-Verein.
„Reenactment“
wird die akribische Rekonstruktion eines historischen Ereignisses - so authentisch wie nur möglich - genannt.
Obmann und „Oberstleutnant “ ist Wolfgang Lachnit, der auch Vorstandsmitglied der Museumsgesellschaft ist.
Im Museumsgarten ist auch heuer wieder ein Feldlager nach dem Motto „Lagerleben Anno 1809“ geplant, was auch für die Kinder immer ein interessantes Erlebnis darstellt.
Auch „historische Spiele“, nämlich Hufeisenwerfen und einen Eierlauf sind im Rahmen des Ferienspieles vorgesehen. Gemeinsam mit dem Archäologen Slawomir Konik wird anhand unserer Lagergrube
experimentelle Archäologie praktiziert und eventuell wird auch ein
Feldtisch angefertigt.
Wir freuen uns auf viele neugierige Kinder zum Ferienspiel
Anmeldung nicht vergessen à helga@szivatz.eu
Den Anfang des heurigen Ferienspieles in Deutsch-Wagram machen
wir im Napoleonmuseum und wir freuen uns schon auf viele junge Gäste!
Bitte vormerken und gleich anmelden:
Die Ehrenlegion (L’ordre national de la Légion d’honneur) ist die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs.
Sie wurde am 19. Mai 1802 von Napoléon Bonaparte, damals noch Erster Konsul,
zur Anerkennung militärischer und ziviler Verdienste gestiftet.
Mit der Ehrenlegion wurden seit der Gründung Franzosen und
Nichtfranzosen ausgezeichnet.
Unter den ersten Deutschen, die in die Ehrenlegion
aufgenommen wurden, war
Johann Wolfgang von Goethe, dem Napoléon
1808 die Insignien eines Ritters der Ehrenlegion persönlich anheftete.
Mit der Aufnahme in die Ehrenlegion ist bis heute ein Ehrensold verbunden. Die jährliche Gratifikation blieb seit Gründung bis Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu unverändert.
Die Entscheidung darüber, wer mit einem Orden der Ehrenlegion
ausgezeichnet wird, kommt nur dem jeweils amtierenden französischen Staatspräsidenten zu, der zugleich Großmeister (Grand Maître) der Ehrenlegion ist. Großmeister
des Ordens ist bis heute das jeweilige Staatsoberhaupt.
Auch im laufenden Museumsjahr 2023 freuen wir uns auf viele Besucher in unserem Napoleonmuseum. Hier einige Veranstaltungstermine:
12. März Saisonstart
20. und 21. Mai NÖ Museumsfrühling Napoleonmuseum
geöffnet
30. Juni 214 Jahre Schlacht bei Wagram, Gedenkmesse im Sahulka Park,
1. Juli Ferienspiel im Napoleonmuseum
Bunter Abend im Museumsgarten
7. Oktober Lange Nacht der Museen
4. November Weihnachtsmarkt „ Kunsthandwerk“
26. November Saisonende
Der 2. Dezember 1805 ist für Napoleon der erste Jahrestag
seiner Krönung zum französischen Kaiser. Exakt ein
Jahr nach der Kaiserkrönung fand am Pratzeberg zwischen Brünn und Austerlitz in Mähren die Drei-Kaiser-Schlacht statt zwischen den Armeen von Kaiser
Napoleon I. (Frankreich), Kaiser Franz I. (Österreich) und Zar Alexander I. (Russland).
Diese
Dreikaiserschlacht gehört zu den Koalitionskriegen, die auch napoleonische
Kriege genannt werden. Koalitionskriege deshalb,
weil nach der französischen Revolution verschiedene Koalitionen (Zusammenschlüsse verschiedener Staaten) gegen
Napoleon und damit Frankreich gekämpft haben.
Die Koalitionen versuchten
Napoleon zu stürzen, denn er bedrohte die alten Machtverhältnisse in
Europa (die Machtverteilung auf z. B. einen
Kaiser).
Im April 1805 schlossen sich Russland und Großbritannien zu einer
Koalition zusammen, um Holland und die Schweiz zu befreien. Später schloss sich
auch Österreich dieser Koalition an.
Durch einen Fehler der
Kommandeure der russischen und österreichischen Armee, gelang es Napoleon,
am 13. November 1805 Wien einzunehmen. Danach bewegten sich alle drei
Armeen (Österreich, Russland und Frankreich)
in Richtung Brünn im heutigen Tschechien. 
In den Koalitionskriegen wurde Wien zweimal von Napoléons Truppen
eingenommen.
Die erste Besetzung am 13.
November 1805 verlief kampflos.
Nachdem Österreich im August 1805
mit Schweden dem Bündnis zwischen England und Russland beigetreten war (dritte
Koalition gegen Frankreich), erklärte Frankreich am 23. September 1805
Österreich den Krieg und im November 1805 bereitete sich Wien auf eine
Besetzung vor.
Am 13. November kamen drei französische
Marschälle mit weißer Fahne über die Taborbrücke, die damals einzige und stark
verteidigte Donaubrücke, und überzeugten den österreichischen Befehlshaber,
dass der Krieg eigentlich schon vorbei sei.
In der Zwischenzeit konnte die französische
Armee ungehindert einziehen und wurde von der Bevölkerung eher neugierig als
ablehnend begrüßt. Napoléon, der tags darauf im Schloss Schönbrunn Quartier
bezog, ließ denn auch 10.000 Männer der Wiener Nationalgarde bewaffnet und
überließ ihnen später bei seinem Abzug wieder das unbeschädigte Waffenarsenal. Vorher
war zwischen Frankreich und Österreich der Friede von Pressburg geschlossen
worden.
Die zweite Besetzung Wiens im Mai
1809 hingegen gelang nur nach
schwerem Beschuss der heutigen Altstadt; Napoléon bezog wieder Schloss
Schönbrunn.
Kurz darauf hatte Napoléon in der Schlacht
bei Aspern seine erste größere Niederlage zu verkraften, der jedoch sechs
Wochen später der Sieg bei Deutsch-Wagram folgte.
Französische Offiziere begleiteten
den Sarg des verstorbenen Joseph Haydn.
Der Kaiser der Franzosen feierte am 15.
August 1809 seinen 40.
Geburtstag in Wien; alle Kirchenglocken
läuteten.
Insgesamt blieb Napoléon bei seinem zweiten Aufenthalt rund fünf
Monate in Wien und regierte von Schönbrunn aus. Es ist dokumentiert, welche Räume des Schlosses vom
französischen Kaiser bewohnt wurden:
Der Zeremoniensaal diente als Audienzzimmer, der Blaue Chinesische Salon
als Wohnzimmer; das Vieux-Laque-Zimmer wurde als Salon oder auch als Schreibzimmer
verwendet, das anschließende als Schlafzimmer - heute als Napoleonzimmer bezeichnet;
das Porzellanzimmer wurde von ihm wie schon von Maria Theresia als Arbeitszimmer
benutzt.
Napoleon beschwerte sich bei seinen Schönbrunn-Aufenthalten
zwar über die mangelnde Ausstattung, dennoch war er von der „wahrhaft königlichen
Residenz“ beeindruckt.
Er besuchte mehrfach das Schönbrunner Schlosstheater,
seine Ankunft wurde immer mit einem Trommelwirbel angekündigt, danach nahm er mit
dem Textbuch in der Hand in seiner Loge Platz.
--> Napoleon kämpft --> interessantes Video